Die Polizei rät:

Die Polizei, das Bundeskriminalamt und die Kommission vorbeugende Kriminalitätsbekämpfung (KVK) vertreten die Auffassung, dass die Tätigkeit der Haushüter-Agenturen einen objektiv geeigneten Ansatz zur Einbruchverhütung darstellt.

Im Kriminalpolizeilichen Vorbeugungsprogramm 88-VII wird ausgeführt:

"Damit Ihr Urlaub nicht mit einer bösen Überraschung endet, rät die Polizei: Es gibt Haushüter-Service-Unternehmen, deren Mitarbeiter während der Abwesenheit des Hausbesitzers das Haus ein hüten, Tiere versorgen und Gartenarbeiten verrichten."

Eine Wohnung oder ein Anwesen, das während der Abwesenheit seiner Bewohner betreut wird, wirkt nicht verwaist. Homesitting ist in England und Amerika schon seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt.

Die Bandbreite des Leistungsangebotes kann sich sehen lassen: Haushüter versorgen die Haustiere, gießen Blumen, pflegen den Garten, leeren den Briefkasten und schicken auf Wunsch dem Urlauber Post und Faxe nach. Auch um die daheim gebliebenen Kinder und ältere Familienangehörige können sie sich kümmern. In Notfällen, wie Wasserrohrbrüchen und Sturmschäden, holen sie Hilfe oder Handwerker.

Selbst wenn Haushüter als Privatleute im Besitz eines Waffen- oder Waffenbesitzscheins sind, haben sie selbstverständlich keine polizeilichen Befugnisse. Sie passen eben nur auf und schlagen nötigenfalls Alarm.